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                   Stadion


Die Anfänge


Sportarena im
Lößnitztgrund

Der Bau des Erzgebirgsstadion fiel in die 30iger Jahre des 20. Jahrhunderts und war zur damaligen Zeit ein besonderes Ereignis. Das Gelände am Zeller Berg in Richtung Lößnitz war als idealer Platz für die Sportstätte auserkoren. Am 27. Mai 1928 wurde das 29.000 Quadratmeter große "Städtische Stadion" mit einer 400 m und 100 m - Laufbahn sowie einem Übungsplatz und zwei Tennisplätzen seiner Bestimmung übergeben. Die Arena war fortan Schauplatz herausragender Spiele und Wettkämpfe in den unterschiedlichsten Sportarten.
Die vierziger Jahre


Zuschaueransturm im
Städtischen Stadion

In der Zeit nach dem 2. Weltkrieg war die Durchführung von Spielen im Städtischen Stadion mit Schwierigkeiten verbunden. Einheiten der Roten Armee nutzten es zur Ausbildung und zu Wettkämpfen. Weiterhin waren die materiellen Bedingungen denkbar schlecht. Aus diesem Grund gründete sich 1946 die Sportgemeinschaft Aue, aus der zwei Jahre später die BSG Pneumatik Aue hervorging. Trägerbetrieb war ab 1949 die SDAG Wismut, die sich zum größten Betrieb des Erzgebirges entwickelt hatte. 1950 folgte dann anderen und lockten so immer mehr Zuschauer ins Auer Stadion. Die Sportstätte war dem enormen Andrang jedoch nicht mehr gewachsen. Somit entstand in nur viermonatiger Bauzeit anstelle des städtischen Stadions eine Arena mit Wettkampfstätten für Leichtathleten, Schwimmer und Ballsportler.
Das Otto-Grotewohl-Stadion


Hauptportal des
Otto-Grotewohl-Stadion

Nach der Einweihung am 20. August 1950 erhielt das Stadion den Namen des damalige Ministerpräsidenten der DDR Otto Grotewohl. Das neue Stadion bot 22.000 Sitzplätze. Das Stadion zog in den zurückliegenden Jahrzehnten nicht nur durch den Fußball die Aufmerksamkeit auf sich. In den Jahren 1955 und 1957 fanden in Aue Leichtathletik-Länderkämpfe gegen Bulgarien und Rumänien statt. Zu den Fußballerischen Höhepunkten gehörten natürlich das Länderspiel DDR-Algerien und das Olympiaqualifikationsspiel DDR-Portugal.
Die fünfziger Jahre


Tribüne im Stadion

Die großartigen Erfolge der Wismut-Fußballer in den 50er Jahren einerseits und der Arbeiter der SDAG-Wismut andererseits machten weitere Investitionen im Auer Stadion möglich. 1955 wurde das Sportlerheim fertiggestellt, dass auch Wohnungen für Spieler, Trainer und Gäste beherbergte. Heute befindet sich in dem Gebäude die Vereingeschäftsstelle. Ein Jahr darauf wurde die Tribüne fast über die gesamte Platzlänge hin überdacht und bot somit rund 3000 Zuschauern Wetterschutz. Im Herbst 1958 erfolgten weitere Verbesserungsarbeiten im Stadion. In dieser Zeit wurden wahrscheinlich auch die Sitzplätze in den beiden Kurven in Stehplätze umgewandelt. Das Fassungsvermögen stieg auf 25.000 Plätze.
Die Umbauarbeiten


Umbauarbeiten am Stadion

Von Sommer 1986 bis August 1992 wurde das Otto-Grotewohl-Stadion so rekonstruiert, dass es heute internationalen Ansprüchen gerecht wird. Neue Zuschauertraversen, die Gegengeraden wurden komplett abgerissen und neue aufgebaut. Die Tribüneüberdachung in den Kurven wurde erweitert, Regiezentrale mit VIP-Raum und Reporterkabinen nach Weststandart, moderne Umkleidekabinen und Sozialräume, der Eingangsbereich wurde total neu gestaltet, sowie eine Tartanlaufbahn wurde geschaffen. Der alte Stadionname wurde ebenfalls abgelegt und durch den damaligen Landrat Heinz-Günther Krauß feierlich in "Erzgebirgsstadion" umbenannt.

 Sommer 2004
 
 

Umfangreiche Renovierung des Stadions:

  1. Erneuerung Rasen mit Rasenheizung
  2. Erneuerung Tartanbahn (lila)
  3. Videowand 

 

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